Wir waren wieder dabei
In diesem Jahr wurde Mario Draghi, ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank und Ministerpräsident a. D. der Italienischen Republik, mit dem
Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet.
Die feierliche Verleihung fand am 14. Mai 2026 im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Traditionell begleitet ein Rahmenprogramm auf dem Katschhof die Preisverleihung – sowohl am Vortag als
auch am Tag der Verleihung. Wir und weitere Aachener Städtepartnerschaften waren an beiden Tagen wieder mit Informationsständen vertreten.
Unterstützt wurden wir, wie in jedem Jahr, von unseren französischen Freunden vom Comité de Jumelage MONTEBOURG-WALHEIM, die für die beiden Tage die 700 km lange Strecke gerne auf sich genommen
hatten.
Das Wetter schlug in diesem Jahr einige Kapriolen: Starker Regen, Blitz und Donner sowie Temperaturen von nur 7 Grad machten den Aufenthalt auf dem
Katschhof am Mittwoch zur Herausforderung. Die Aachenerinnen und Aachener ließen sich davon jedoch nicht abschrecken und nahmen trotz der widrigen Bedingungen zahlreich am Fest teil und besuchten uns
im Zelt.
Ja und am Festtag schien sogar überwiegend die Sonne.
Mit Mario Draghi wurde ein echter Herzblut-Europäer ausgezeichnet. Seine Rede war eine Mutrede. Eine seiner Kernaussagen war,
dass wir Europäer an unsere eigenen Stärken glauben und unseren Weg konsequent gehen.
Es ist ein wichtiger Karlspreis und Mario Draghi ist der richtige Preisträger zum richtigen Zeitpunkt.
Ja und die besondere Bewunderung galt der belarussischen Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava, der Karlspreisträgerin von 2022, die
von 2020 bis Ende 2025 unter unmenschlichen Bedingungen in Belarus inhaftiert war.