Vom 24. bis 28. September 2026 führte uns unsere Herbstfahrt in unsere Partnerstadt Montebourg und zu vielen sehenswerten Orten in der Region.
Für einige unserer Mitfahrerinnen und Mitfahrer war es der erste Besuch in der Normandie – und sicherlich nicht der letzte. Die abwechslungsreiche Landschaft, die
interessanten Ausflugsziele und vor allem die herzlichen Begegnungen mit unseren französischen Freunden haben diese Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Schon bei unserer Ankunft in Montebourg wurden wir herzlich empfangen. Auch während der folgenden Tage wurden wir von unseren französischen Freunden aufmerksam und
mit viel Herzlichkeit begleitet. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass unsere Städtepartnerschaft weit mehr ist als ein offizieller Austausch: Über viele Jahre sind persönliche Kontakte und echte
Freundschaften entstanden.
Ein großes Dankeschön gilt unserem routinierten Busfahrer, der uns während der gesamten Reise sicher und zuverlässig von einem Ziel zum nächsten gebracht hat und dem
Deutsch-Französichen Bürgerfonds für die Unterstützung.
Wir sind mit vielen schönen Eindrücken, zahlreichen Fotos und vor allem wunderbaren Erinnerungen nach Hause zurückgekehrt.
À bientôt – bis bald in der Normandie!
Pünktlich um 8:00 Uhr starteten wir mit unserem Reisebus Richtung Normandie und unserer Partnerstadt Montebourg.
Am späten Nachmittag erreichten wir Montebourg. Dort wurden wir im Rathaus von Bürgermeister Jean-Pierre Mauquest und unseren französischen Freundinnen und Freunden des Comité de Jumelage herzlich begrüßt. Schon dieser Empfang machte deutlich: Wir waren nicht einfach nur angekommen – wir waren wieder bei Freunden.
Anschließend ging es für einen Teil unserer Reisegruppe mit dem Bus weiter zum Hotel Le Sainte-Mère in Sainte-Mère-Église. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die
privat untergebracht waren, fuhren gemeinsam mit ihren französischen Gastgebern zu ihren Quartieren.
Damit ging ein langer, aber schöner erster Reisetag zu Ende – und die Vorfreude auf die kommenden gemeinsamen Tage in der Normandie war groß.
Wir starteten wir mit dem Bus in Sainte-Mère-Église, gegen 8:30 Uhr stiegen auch unsere Mitreisenden in Montebourg zu. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach Cherbourg.
Dort besuchten wir die beeindruckende Cité de la Mer, das große Meeresmuseum im ehemaligen Transatlantikbahnhof. Rund drei Stunden hatten wir Zeit, die vielfältigen Ausstellungen rund um die Welt
der Ozeane, die Tiefsee und die Geschichte der Seefahrt zu entdecken.
Danach fuhren wir es weiter nach L’Anse du Brick. Im Restaurant an der Küste über dem Meer erwartete uns ein gemeinsames normannisches Mittagessen. In schöner Atmosphäre konnten wir uns
stärken und zugleich die regionale Küche genießen.
Am Nachmittag führte unsere Fahrt weiter zum Leuchtturm von Gatteville. Dort legten wir einen kurzen Halt ein. Wer genügend Kondition mitbrachte, hatte die Möglichkeit, den Leuchtturm über seine
365 Stufen zu erklimmen und von oben den weiten Blick über die Küste zu genießen.
Anschließend ging es weiter nach Barfleur. Der kleine Hafenort mit seinem geschützten Naturhafen bot uns Zeit für einen Spaziergang, einen Kaffee oder einfach zum Genießen der besonderen
Atmosphäre am Meer.
Am frühen Abend machten wir uns schließlich auf den Rückweg. Über Montebourg ging es zurück nach Sainte-Mère-Église.
So endete ein abwechslungsreicher zweiter Reisetag, der uns eindrucksvolle Einblicke in die maritime Welt, die Schönheit der normannischen Küste und die bewegte Geschichte der Region vermittelte.
Der dritte Reisetag stand ganz im Zeichen unserer deutsch-französischen Freundschaft. Das französische Comité hatte für diesen Tag einen gemeinsamen Tagesausflug nach Coutances und entlang der
Westküste des Cotentin vorbereitet.
Viele Mitglieder des französischen Komitees begleiteten uns auf unserem Ausflug. Erstes Ziel war Coutances. Dort führe uns ein überaus sachkundiger Reiseführer durch die Stadt wir erhielten einen
abwechslungsreichen Einfblick in die Geschichte der Stadt. Wir besuchten die beeindruckende Kathedrale, die mit ihrer besonderen Architektur und ihrer langen Geschichte. und hatten auch noch genug
Zeit zu einem Rundgang durch den schönen botanischen Garten.
Ja, und das tolle Mittagsmenü passte bestens zu unserer gesamten Reise: An allen Tagen wurden wir kulinarisch bestens und vor allem sehr reichlich verwöhnt. Kein Wunder also, dass bei dem einen oder
anderen der Wunsch nach etwas mehr Bewegung und Aktivitäten zum Kalorienabbau immer größer wurde.
Danach führte uns unsere Fahrt weiter entlang der Westküste des Cotentin und konnten dabei die abwechslungsreiche Landschaft, die Küste und die besondere Atmosphäre dieser Region
genießen.
Noch wichtiger als die einzelnen Ziele waren an diesem Tag jedoch die vielen gemeinsamen Gespräche und Begegnungen. Dass unsere französischen Freunde uns begleiteten und diesen Tag für uns gestaltet hatten, machte den Ausflug zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Unser erstes Ziel war Carentan. Nach einer Besichtigung des schönen kleinen Ortes und der Hafenanlage starteten wir zu einem Bootsausflug in das Naturschutzgebiet der Douve.
Die Fahrt durch diese besondere Landschaft bot uns einen ganz neuen Blick auf die Natur des Cotentin. Mitten im Naturschutzgebiet legten wir an einer Anlegestelle eine Pause ein, wo auch unsere
Mittagsverpflegung vorgesehen war. In dieser ruhigen Umgebung konnten wir die Landschaft und die besondere Atmosphäre intensiv genießen.
Danach ging es weiter nach Sainte-Mère-Église, wo wir das dortige D-Day Museum besuchten. Der Besuch erinnerte eindrucksvoll an die Ereignisse des Jahres 1944 und an die besondere Rolle dieses
Ortes während der Landung der Alliierten in der Normandie.
Am Abend trafen wir uns mit unseren Freundinnen und Freunden vom Comité de Jumelage aus Montebourg zu einem gemeinsamen Abschiedsabend im Salle des Fêtes von Saint-Marcouf. Bei einem gemeinsamen
Abendessen, vielen Gesprächen und herzlichen Begegnungen ließen wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
Dieser Abend war ein schöner und zugleich emotionaler Abschluss unseres Aufenthalts. Noch einmal wurde deutlich, wie eng die Freundschaft zwischen Aachen-Walheim und Montebourg über viele
Jahrzehnte gewachsen ist und wie wichtig die persönlichen Begegnungen für unsere Partnerschaft sind.
Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende – und zugleich fanden damit unsere gemeinsamen Tage in der Normandie einen schönen und würdigen Abschluss.
Doch selbst auf der Rückfahrt zum Hotel hielt der Tag noch eine besondere Überraschung für uns bereit: Plötzlich überquerte eine große Rotte Wildschweine unseren Weg – ein unerwartetes und eindrucksvolles Erlebnis, das uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am Montagmorgen hieß es Abschied nehmen. Nach den schönen und erlebnisreichen Tagen fiel der Abschied von unseren französischen Freundinnen und Freunden nicht leicht. Viele herzliche Begegnungen,
interessante Ausflüge und gemeinsame Stunden lagen hinter uns.
Nun begann die Rückreise und wir erreichten am frühen Abend, gegen 18:00 Uhr wieder Walheim.
Damit ging unsere Herbstfahrt nach Montebourg und in die Normandie zu Ende. Wir kehrten mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Eindrücken und vor allem mit dem guten Gefühl zurück, dass die Freundschaft zwischen Walheim und Montebourg auch nach vielen Jahrzehnten lebendig und herzlich geblieben ist.
Au revoir, Montebourg – und auf ein baldiges Wiedersehen!